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Die italienische rote Barbera-Traube macht mehr als 50% aller im Piemont gepflanzten Weinberge aus. Es ist eine robuste und üppige Sorte, die für ihre Anpassungsfähigkeit geschätzt wird. Ein Barbera kann alles sein, von Kirschduft und fröhlich über reich und robust bis glatt und schwül. Dennoch wurde die Traube hier nicht immer so geschätzt. Es verdankt seine rasante Bedeutung fast ausschließlich einem Mann: Giacomo Bologna. In den 1960er Jahren war dieser mittlerweile legendäre Winzer der erste, der bewies, dass Barberas unter den richtigen Pflanz- und Alterungsbedingungen zu den großen Weinen der Welt zählen konnte.

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Als

Sohn eines Winzers gründete Giacomo Bologna 1961 das kleine Weingut Braida in Rocchetta Tanaro in der Provinz Asti im Piemont. In den frühen 1980er Jahren hatte Braida di Bologna Giacomo drei herausragende Crus produziert: Uccellone, Bricco della Bigotta und Ai Suma, eine „Super Barbera“, äußerst hochwertige Weine und einige der bekanntesten in Italien. Durch sorgfältiges Pflanzen und anschließendes Altern der Weine in kleinen französischen Eichenfässern, um Barberas Tanninmangel auszugleichen, konnte Bologna die piemontesische Weinwelt bezaubern. Heute leiten Bolognas Witwe Anna und die Kinder Raffaella und Giuseppe das Weingut. Mit ihren hochmodernen Kellerei und ihrer vorausschauenden Arbeitsmoral haben sie Braida zu einem der angesehensten Weingüter im Piemont gemacht. Ihre Weine - die meisten stammen aus einheimischen Sorten - sind unter Weinliebhabern als erfrischende, leicht zu trinkende Botschafter der Region bekannt. Zu den hoch bewerteten Weinen gehören Il Bacialé, eine elegante Mischung aus Barbera und Pinot Nero, Cabernet Sauvignon und Merlot; Montebruna, hergestellt in einem großen Holzfass nach alter Tradition; Brachetto d’Acqui, ein prickelndes, frisches und zartes Rot; und Moscato d’Asti „Vigna Senza Nome“, ein eleganter, aromatischer Wein.