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Der Sitz der Familie Martini di Cigala ist ein ehemaliges Zisterzienserkloster, das im Laufe der Jahrhunderte zu einer Festung umgebaut wurde. Von der Burg blieben bis heute Teile der Festungsmauer mit den charakteristischen Zinnen und die unterirdischen Keller erhalten, die noch heute zum Ausbau der Weine dienen. Seit 1914 ist San Giusto a Rentennano im Besitz der Familie Martini di Cigala, heute der Geschwister Anna, Lucia, Elisabetta, Francesco, Alessandro und Luca. Das Gut liegt im südlichen Teil des Chianti Classico auf nur 300 Höhenmetern. LESEN SIE UNTEN MEHR…


«Grosse

Weine entstehen vor allem im Weinberg», ist Luca Martini di Cigala überzeugt. Er hat Agronomie studiert und weiss, wovon er spricht, wenn er sein Anbaukonzept erklärt oder auf die Problematik eines bestimmten Jahrgangs eingeht, etwa auf den Zusammenhang zwischen Bodenbearbeitung und Niederschlagsmenge. Man spürt auf Schritt und Tritt seinen respektvollen Umgang mit den Pflanzen. Im Lauf des Sommers wird die Anzahl Trauben auf 40 bis 50 Prozent reduziert – die Kraft der Rebstöcke sollen sich auf das Wenige konzentrieren. Ob es sich um einen Chianti Classico oder einen Percarlo handelt: Überzeugend an den Weinen von San Giusto a Rentennano sind ihr Finessenreichtum, ihre Eleganz und ihre Tiefgründigkeit. In allem ist ein Stil erkennbar, der toskanische Eigenständigkeit in Reinkultur zum Ausdruck bringt. Internationale Traubensorten sind weder im Chianti Classico noch im Baròncole, noch im Percarlo erwünscht. Wein ist für Luca Martini di Cigala kein Designerprodukt, sondern Ausdruck eines Terroirs, einer Kultur – und das Resultat über Generationen gesammelter Erfahrung. Dieser Hintergrund im Wein ist spürbar und bildet einen Teil seiner Qualität.