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Die Familie Ogier ist seit sieben Generationen in Ampuis (nördlichen Rhône Weingebiet) verwurzelt. Ab seinem sechsten Lebensjahr wusste der jetzige Besitzer und Winzer Stéphane, dass er in die Fußstapfen seines Winzervaters treten wollte. Nach Abschluss seines önologischen Studiums in Beaune trat Stéphane 1997 offiziell dem Familienbesitz bei. Die Domaine produziert Weine aus Weinbergen in einigen der berühmtesten Côte-Rôtie Gebiete an der nördlichen Rhône. Wer dort seinen Betrieb vergrößern will, tut sich schwer. Die Preise für Weinberge gehören hier zu den höchsten der Welt, weshalb hier die großen reichen Handelshäuser den Markt diktieren. Deshalb hat sich Stéphane Ogier gen Süden orientiert, wo Rebland noch preiswert zu kriegen ist. Das Klima hier ist extrem; auf einen kurzen kalten Winter folgt ein langer heißer Sommer mit intensiven Regenperioden, unterbrochen nur vom brutal wehenden Wind des Rhônetals, dem Mistral.
Die Weine selbst sind nicht die massiven und durchstrukturierten Tiere, die für einige andere Côte-Rôtie Produzenten typisch sind. Sie tendieren eher zu einer seidigen Eleganz mit weichen, subtilen Tanninen. Gleichzeitig behalten sie jedoch die unglaubliche Fähigkeit zu altern, die gleichbedeutend mit der besten Weinen der Region in Süd-Frankreich.